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Herzlich willkommen bei Pippilotta. Zwischen Worten, Farben und Gedanken entsteht Raum für Geschichten. Hier teile ich Geschichten, Gedichte, Briefe, Zeichnungen und kleine Alltagsmomente, die zum Innehalten einladen.

Grüß Gott

Meine Name ist Petra Kannchen,ich bin evangelisch und wohne in Hessen.
In diesem Blog geht es um das Thema Glauben und Kirche.
Aber nicht als staubtrockene Belehrungen sondern ganz praktisch und manchmal auch mit einem Augenzwinkern.


Donnerstag, 13. April 2017

Gründonnerstag

      




   






Nun nährt sich die Fastenzeit dem Ende und heute beginnen die stillen Tage bis Ostersonntag.Für mich die Zeit die mich am meisten berührt.Ostern ist für mich bedeutender als Weihnachten.Es hat mehr Tiefgang. Was steckt in diesen Tagen von Palmsonntag  bis Ostersonntag nicht alles drin.Zuerst der Palmsonntag,Jesus wird mit Palmwedeln und Hosianna Rufen von der jubelenden Menge empfangen.Dann wendet sich das Blatt,der Mob schreit:"Kreuzige ihn,kreuzige ihn!"Es endet mit seinem Tod am Kreuz.Doch damit ist nicht alles zu Ende,Ostersonntag Morgen das leere Grab,Jesus hat den Tod besiegt,er ist auferstanden,seine Liebe hat gesiegt,das Leben hat gesiegt.Was für eine dramatische Geschichte,die bis heute Menschen bewegt und berührt.
Zunächst zurück zum Gründonnerstag.Grün kommt von Greinen und heißt heulen.So ist Gründonnerstag ein Tag voller Traurigkeit.Doch Tränen können auch befreien,können reinwaschen.Wovon befreien,wovon reinwaschen?

Zuerst fängt alles ganz harmlos an.Jesus beauftragt die Jünger mit der Vorbereitung des Passahmahles,was diese auch tun.Doch bevor das Fest beginnt geht es schon los.Jesus sagt zu seinen Jünger:"Der Meister lässt dir sagen:Meine Zeit ist gekommen,ich möchte das Passahmahl mit meinen Jüngern bei dir feiern."Am Abend,als sich Jesus und die Jünger zum Mahl versammelt haben spricht Jesus zu ihnen:"Ich sage euch:Einer von euch  wird mich verraten."Nun werden die Jünger nervös.Sie fragen :"Bin ich es Herr?"Jesus antwortet ihnen:Einer,der jetzt mit mir isst,wird mich verraten."Judas ,der ihn verraten wird,fragt Jesus ganz dreist: Rabbi,ich bin es doch nicht etwa?Jesus erwidert darauf nur."Du hast es selbst gesagt."
Dann feiert er das Abendmahl mit ihnen.Das erste und letzte Mahl zugleich.Wir feiern es zu seinem Gedächtnis bis heute.Seine Einleitungsworte haben bis heute Gültigkeit:
Jesus nahm das Brot,brach es und sprach:
Nemmet und esset alle davon,dies ist mein Leib,der für euch gebrochen ist.
Desgleichen nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach:
Nemmet und trinkt,dies ist mein Blut,für euch vergossen zur Vergebung eurer Sünden.Es ist das Zeichen des neuen Bundes.Tut dies zu meinem Gedächtnis.
Abschließend sagte Jesus,das er von nun an keinen Wein mehr mit ihnen trinken werde,bis zu dem Tag wenn er im Reich seines Vaters mit ihnen trinken werde.
Dann sangen sie ein Loblied und begaben sich alle zum Ölberg .

Puh,was für ein Abend.Ich glaube,so hatten sich die Jünger das nicht vorgestellt.Jesus weiß,das er sterben muß.Er sitzt mit einem Verräter am Tisch und er gibt den Jüngern klare Anweisungen.Er teilt ihnen auch schon die Art seines Todes mit.Ich frage mich,wie sich die Jünger gefühlt haben?Ob sie das ganze Ausmaß erahnt haben.Der Vorwurf des Verrats hat sie schon aufgerüttelt.Jeder wird da so seine eigenen Gedanken gehabt haben.
In meiner Gemeinde haben wir heute einen besonderen Gottesdienst zum Gründonnerstag gefeiert.In einem Team von 5 Frauen haben wir uns bei der Vorbereitung gefragt,was uns zu diesen Themen einfällt,wie es uns damit geht?Es ist  ja oft so,das einem während einer Predigt plötzlich ein Gedanken durch den Kopf schießt und man ihn verarbeitet.Diese "Einhaker" haben wir zu einer Predigt verarbeitet.Unsere Schwerpunkte waren Tod,Verrat,Zweifel,schlechtes Gewissen und Angst.Jede hat sich so ihre Gedanken gemacht.

Ich bin bei dem Thema Tod hängen geblieben.Mir ist klar geworden,das auch unsere Zeit  auf Erden begrenzt ist,doch  oft  leben wir so  als ob wir unsterblich sind.Wieviele Chancen lassen wir verstreichen,wieviele Gespräche werden nicht geführt,wieviele Besuche nicht gemacht usw.Irgendwann ist es zu spät.Dann sagt man sich :Hätte ich doch,wäre ich doch,warum habe ich nicht usw.Darum möchte ich versuchen,jeden Tag so zu leben,als ob es mein letzter ist.

Wie oft haben auch wir Jesus verraten`Durch unsere Handlung oder Worte.Wie oft haben wir unsere Lebenseinstellungen verraten,unsere Ideale,unsere Meinungen.Aus Angst oder Feigheit.In jedem von uns steckt ein Judas oder Petrus.Wie oft haben wir Angst oder sind verzweifelt.
Somit sind die Handlungen der Jünger nur allzu verständlich.Wer weiß,warum Judas Jesus verraten hat? Wollte er ihn schützen, sich selber schützen?War es Berechnung?Hat er es bereut?Hatte er Angst?
Oder Petrus,erst verspricht alles für Jesus zu tun und dann  verleugnet er ihn?Warum?Aus Angst,aus Feigheit?Aus Zweifel?Um sich selber zu schützen?
Alle dies kennen wir nur zu gut.Wie oft schwimme ich im Mainstream um bloß nicht auf zu fallen.Zu meinem Glauben stehen in der Öffentlichkeit,lieber nicht.Tratschen über den Nachbarn,die Kollegen,passiert schon mal.Eine kleine Notlüge,schadet doch nicht.Eine unüberlegte Handlung,ein falsches Wort,wie komme ich aus der Nummer raus?

Für alle diese Verfehlungen und Sünden ist unser Bruder Jesus am Kreuz gestorben,er hat unsere Schuld auf sich genommen.
Darum sollen wir versuchen ehrlich und friedvoll miteinander zu leben.Der Gründonnerstag lädt auch uns ein,über all dies nach zu denken.Wir dürfen an diesem Tag ruhig heulen und mit unseren Tränen das alte Ich,die falsche Maske abwaschen, im Abendmahl Kraft schöpfen für die vor uns liegenden stillen Tage und am Ostermorgen zu neuem Leben erwachen.

Bleibt behütet und gesegnet in diesen stillen Tagen.
 

Sonntag, 19. März 2017

Eine andere Welt


Dieser moderne Pavillon  ist der Eingang zum Bergkloster Bestwig.Überhaupt nicht wie man sich eigentlich eine Klosterpforte vorstellt.Klöster sind für mich eher alte Backsteinbauten mit einer großen,massiven Holztür.Ich war überrascht,doch dieser Eingang passt wunderbar zum Kloster.Es ist ein moderner,heller Bau und doch betritt man eine andere Welt.Die Atmosphäre ist spürbar anders,ruhiger,freundlicher und liebevoller.
Für meine reale Welt wünsche ich mir auch oft so eine Tür,die man aufmacht und in eine andere Welt eintreten kann.Meine Umwelt empfinde ich im Augenblick zu hektisch,laut und unfreundlich.Jeder ist mit sich beschäftigt.Ich wage mal jetzt zu behaupten,das es daran liegt,das unsere Zeit fast nicht mehr religiös geprägt ist.Wir leben nicht mehr nach den Jahreszeiten,geschweige denn nachdem Kirchenjahr.Im Moment haben wir Fastenzeit.Eine Vorbereitungszeit auf Ostern hin.Eine Zeit der inneren Einkehr,Besinnung und Umkehr.Doch nur wenige wissen was die Fastenzeit bedeutet.Da verzichtet man auf bestimmte Speisen,nimmt proforma an Fastenaktionen teil,weil es gerade hipp ist oder macht  Exerzitien.Doch oft ist es nur äußerlich,innerlich bleibt man gleich.Ich schließe mich da nicht aus.In diesem Jahr wollte ich die Fastenzeit eigentlich dafür nutzen,mehr zur Ruhe zu kommen,alles langsamer angehen zu lassen,mehr zu schweigen und still und ruhig meinen Weg zu gehen.Heute beginnt die 3. Fastenwoche und irgendwie ist noch alles beim Alten.Ich habe es gerade geschafft,meine Planerei ab zu schaffen.Halt,gerade geschafft?Was ist denn das jetzt?Wie war das mit der Ruhe?Erwischt,in dem Satz steckt schon wieder Unruhe und Hetze drin.
Ich habe es geschafft,meine Planerei abzuschaffen.Schlicht und einfach.
Also,werde ich in der vor mir liegenden Woche vornehmen,den inneren Kritiker raus zu werfen und den Beobachter ein zu laden.Alles darf sein,alles ist gut so wie es ist.Einfach den Moment,das Gefühl wahrnehmen und einfach so stehen lassen.Bei mir,bei den anderen.
Ich fühle mich gerade so und so,ich empfinde es so und so,alles gut.Mein Mitmensch macht gerade das oder das,sagt dieses oder jenes,aha auch gut.
Es wird eine Herausforderung für mich sein,da ich dazu neige alles schnell zu analysieren,kommentieren und zu kritisieren.Doch mit Gottes Hilfe schaffe ich das.Denn nicht ich plane mein Leben und richte,sondern alles liegt in Gottes Hand.Es ist so einfach und doch so schwer,Gottvertrauen zu haben.
Ich schließe meinen Post mit einem Taizelied nach einem Text von Teresa von Avila,einem meiner Lieblinglieder

Nada te turbe,
nada te espante;quin a Dios tenne,
nada le falta.
Nada te turbe,nada te espante:
Solo Diosa basta.

Oder auf deutsch
Nichts soll dich ängstigen,nichts dich erschrecken,
wer sich an Gott hält,dem wird nichts fehlen.
Nichts soll dich ängstigen,nichts dich erschrecken:
Gott allein genügt.

Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche und Gottes Segen sei mit Euch.

verlinkt wird es bei Nova

Sonntag, 26. Februar 2017

Sternschnuppen - Rückblick auf die Woche

Heute mal eine andere Art meine Sternschnuppen zu präsentieren.
Ich habe eine freie Assoziation zu meinen Sternschnuppen gemacht und sie dann in einem kurzen Gedicht zusammengefasst.
Viel Spaß beim Schauen und Lesen.



Meine Woche

Am Anfang dunkel und schwer.
Ich fasse Mut,schöpfe Hoffnung.
Ich springe über den eigenen Schatten.
Es wird hell,ich sehe Licht.
Ruhe und Frieden umhüllt mich wie eine wärmende Decke.
Ich singe vor Freude und rufe laut:
"Gott sei DANK."


Damit habe ich diese Woche abgeschlossen.Ich gebe sie zurück an Gott und nehme aus seiner Hand eine neue Woche in Empfang.
Mit einem Vers aus dem Matthäus Evangelium beende ich diesen Post.

"Darum sorgt nicht für morgen,denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.
   Es ist genug,das jeder Tag seine eigene Plage hat."
                                                                                             Mt.Kapitel 6, Vers 34


Montag, 20. Februar 2017

Gedanken zum Montag









Der Mensch denkt und Gott lenkt.So einfach und doch so schwer.Wir Menschen wollen uns nicht lenken lassen,sondern alles selbst bestimmen.
Ich  möchte es jetzt mal einfach wagen und mich lenken lassen.Auf meinem anderen Blog("mein neues Lebensgefühl") schrieb ich schon davon,das es mir wieder mal nicht gut  ging und was dazu führte.Das war die eine Seite der Medaille,die andere ist,das ich wieder alles alleine schaffen wollte.mein inneres Kind brüllte :"Lass sie.alleine machen." Nun ,bei den Menschen zieht das vielleicht,nicht bei Gott.Der ist hartnäckig und bleibt am Ball.
Seit geraumer Zeit verfolgt  mich das Wort Gerechtigkeit .Es ist Thema des diesjährigen Weltgebetstages,bei dem ich mitarbeite.Die Lesung dazu steht im Mathäus Evangelium 20,1- 16,das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg.Für uns Menschen ja eigentlich ein Unding,das alle den gleichen Lohn bekommen,sowohl die Arbeiter der ersten Stunde als auch die,die nur eine Stunde gearbeitet haben.Jesus will uns damit sagen,das vor Gott alle Menschen gleich sind,egal was sie geleistet haben.Er zeigt auch damit,für wen sein Herz schlägt,für die Armen,die Schwachen,diejenigen unter uns,die von der Gesellschaft verachtet werden.
Da war es schon,das erste Zeichen für mich.In der letzten Zeit gehörte ich zu der Gruppe der Arbeiter,der ersten Stunde.Ich fühlte mich ungerecht behandelt von aller Welt.Das Credo:Immer ich."Warum habe ich so wenig Zeit,warum muß immer ich alles machen,wieso gelingt mir das nicht."Die,der Andere ist besser,hat mehr Zeit,schafft alles,das ist so ungerecht.Ich habe Gott regelrecht genervt damit und ihm die Ohren vollgejammert.Doch das störte ihn nicht,unermüdlich bekam ich dieses Gleichnis unter die Nase gehalten.Letzten Donnerstag dann hat es Klick gemacht.Es war ein bescheidener Tag und ich fühlte mich mal wieder von Gott und der Welt verlassen und ungerecht behandelt.Mein armer Mann diente als Prellbock.Abends war dann die "theologische Werkstatt",eine Diskussionrunde in meiner Gemeinde.Thema,ja genau; das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Unser Pfarrer erklärte uns das Gleichnis ganz genau und nannte die Kernaussage des Gleichnis sei die Gleichstellung,also das alle Menschen vor Gott gleich sind.Da saß ich dann wie ein Häufchen Elend und habe innerlich Abbitte geleistet.
Am Samstagabend wurde ich wieder mit dem Thema Gerechtigkeit konfrontiert in Form der Bergpredigt, also auch Matthäus.Kapitel 5,38 - 48. Es geht um das Thema Vergeltung und Feindesliebe.Wieder saß ich da in der Kirchenbank und dachte,nein das glaube ich jetzt nicht.Wieder hatte ich einen rabenschwarzen Tag hinter mir,wo ich mich ungerecht behandelt fühlt und meinte die ganze Welt hat sich gegen mich verschworen.Wieder war mein Mann der Prellbock.Wieder wollte ich eigentlich am liebsten zu Hause bleiben und meine Wunden lecken.Doch Gott hatte anscheinend genug von meinen Eskapaden und zog mich zum Gottesdienst.Beide Bibelstellen sind für mich und meinen Gerechtigkeitssinn echte Herausforderungen.Jemanden ,der mich geärgert hat,der mir Unrecht getan hat soll ich verzeihen.nein das geht zu weit.Feinde lieben und auf sie zu gehen,also das geht nun überhaupt nicht.Doch ,bei Jesus schon.Das ist sein Weg.Das ist das revolutionäre,der Gegensatz zum Judentum,wie bei Mose im Buch Levitikus 19,1- 2,17-18 nach zu lesen.
Die Predigt dazu war sehr packend und gespickt mit geschichtlichem und kulturellem Hintergrundinformationen.Plötzlich merkte ich,wie ich innerlich immer ruhiger wurde.Ich hatte das Gefühl,als ob Gott ganz leise in mein Ohr flüsterte,verstehst du nun,was ich dir sagen möchte.Lass los,gib sie mir deine negativen Gedanken.Du bist mein geliebtes Kind,genau wie all die Menschen um dich herum.Sie sind genau so wertvoll wie du.jeder bekommt von mir,was er persönlich braucht.
Du sollst mir helfen,den Weg den mein Sohn angefangen zu gehen weiter zu führen.

So nun saß ich da.Was tun? Den ganzen Abend,die ganze Nacht wälzte ich diese Herausforderung in meinem Kopf umher.Gestern fasste ich den Entschluss,ja ich wage es,ich versuche es.Als Christen sollen wir aus der Versöhnung heraus leben,was uns natürlich nicht immer gelingt.Aber wir können es immer wieder versuchen.Das schaffen wir aber nicht alleine,sondern nur mit Gottes Hilfe.
Es hat auch so etwas unglaublich befreiendes,nicht alles alleine schaffen zu müssen.
Ich kann wieder durchatmen und mein Herz wird weit,weit für Gottes große Güte und weit für meine Mitmenschen.Ich brauche nicht über meinen Bruder/meine Schwester zu richten,zu urteilen,das ist nicht meine Aufgabe.Meine Aufgabe ist es,ihnen mit offenen Armen und Liebe entgegen zu treten,auch wenn es vielleicht nicht gleich erwidert wird.Geduld haben und weiter versuchen.Gott hat mit uns auch ganz viel Geduld.
So starte ich nun ganz beschwingt in die kommende Woche und bin gespannt wie Gottes Pläne für mich aussehen.


Sonntag, 5. Februar 2017

Tunnelblick

Ein alter Eisenbahntunnel,gesehen auf der Kasselsteigetappe Nr. 4


Dieses Bild kann man von 2 verschiedenen Blickpunkten aus betrachten.

1. Blickwinkel:
Ich gehe auf einen dunklen Eingang zu.Ich weiß nicht was mich erwartet.Ich habe Angst,bin unsicher.Was erwartet mich auf der anderen Seite? Wage ich es oder nicht?
2.Blickwinkel:
Ich habe es geschafft.Ich sehe wieder Licht.Es geht weiter.Ich bin froh,das ich es gewagt habe.

Egal,für welchen Blickwinkel man sich entscheidet,Gott ist stets an unserer Seite.
So können wir mutig  und gestärkt in die neue Woche gehen.

Wir wollen jeden Tag ein neues Leben beginnen.
                                                                   Edith Stein
Dieses Zitat möge euch durch die Woche begleiten.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.        




Verlinkt bei Nova         
   

Samstag, 4. Februar 2017

Februar

Wir haben tatsächlich schon Februar.Wie schnell doch die Zeit vergeht.
Mein Monatsmotto für den Februar lautet:

" Entschleunigung - alles im grünen Bereich."

Ich möchte:

  • weg vom Leistungsdenken
  • mir täglich neu sagen:"ich bin wertvoll" und für Gott genau richtig,so wie ich bin.
  • Offenheit
  • jeden Tag als Geschenk ansehen
  • Gott in den kleinen Dingen erkennen
Unter diesen Aspekten habe ich auch die Sternschnuppen in der vergangenen Woche gesammelt.
Hier sind sie:



Mit nachfolgendem Zitat  verabschiede ich mich und wünsche euch allen ein gesegnetes Wochenende:

"Pflege das Leben,wo du es triffst."
                                   Hildegard v. Bingen

                                                 

Sonntag, 29. Januar 2017

Der 1. Tag der Woche

     bei Nova


Heute kommt mein T in die neue Woche mal von diesem Blog.Das Bild paßt einfach gut hierher.



Dieses Foto ist letztes Jahr entstanden,als ich bei meinem großen Sohn in Köln war.Von dort aus haben wir einen Ausflug nach Bonn gemacht.Gezeigt wird die Pforte der Barmherzigkeit vor dem Bonner Münster. Da Papst Franziskus das vergangene Jahr als Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen hatte,schmückten verschiedene gestaltete Pforten der Barmherzigkeit diverse Kirchen in Deutschland.Diese ist eine davon.Obwohl modern,ist sehr schön.Schlicht und einfach mit einer klaren Botschaft,die eigentlich zeitlos ist.

Das Foto schlägt auch eine Brücke zu meinem kurzen Impuls.Ich möchte euch etwas über den Sonntag erzählen und seine Bedeutung für mich.

Für mich als Christin ist heute der 1. Tag der Woche.Für die meistens befremdlich,da im allgemeinen der Montag den Wochenbeginn markiert.Ich finde es persönlich sehr schön,den 1 Tag der Woche ohne Hektik und große Aufgaben zu beginnen.Der Besuch des Gottesdienstes gehört für mich ebenfalls dazu,meistens zumindest.Natürlich gibt es Sonntage,an denen es nicht klappt,aber ich versuche schon regelmäßig in die Kirche zu gehen.Es tut einfach gut,die Lieder,das gemeinsame Beten und die Predigt.Es ist eine Stunde der Besinnung und Ruhe.Ich kann die vergangene Woche Revue passieren lassen.Für schöne Erlebnisse danken,das negative bei Gott abgeben,meine Schuld bei ihm bekennen,Vergebung erfahren und Kraft tanken für die neue Woche.
So gehe ich gestärkt in die neue Woche mit ihren vielfältigen Aufgaben.Gleichzeitig endet in dieser Woche der Januar und der Februar öffnet seine Türen für uns.28 neue Tage liegen dann vor uns,jeder einzelne ein Geschenk.28 neue Chancen auf das Leben.Freuen wir uns darauf und nutzen sie gut.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und den neuen Monat.Gottes Segen begleite euch auf euren Wegen.