Grüß Gott

Meine Name ist Petra Kannchen,ich bin evangelisch und wohne in Hessen.
In diesem Blog geht es um das Thema Glauben und Kirche.
Aber nicht als staubtrockene Belehrungen sondern ganz praktisch und manchmal auch mit einem Augenzwinkern.


Samstag, 8. Oktober 2016

Christlich leben

Christlich leben,wie geht das? Geht das überhaupt?Und gerade in der heutigen Zeit?
Fragen,sehr viele Fragen.Christen sind nun keinesweg nur Menschen,die den ganzen Tag  beten,fromm leben und mit einem Heiligenschein auf dem Kopf durchs Leben gehen.Sie sind Menschen wie Du und Ich.

Christsein bedeutet für mich,in Gottes Gegenwart zu leben,sie zu erfahren im Alltag.Das Kirchenjahr bewußt erleben und gestalten.Die Bibel ist für mich ein wichtiges Fundament,die Quelle des Lebens so zu sagen.Der Gottesdienst am Sonntag erdet mich,in der Stille des Gotteshauses kann ich abschalten und die Gebete,Lieder und die Predigt geben mir Kraft für die kommende Woche.Ich geniesse das Zusammensein mit meinen Brüdern und Schwestern im Glauben.
Doch auch ich bin vielen Anfechtungen ausgesetzt,auch ich bin nicht frei von Neid,auch ich rede manchmal schlecht über meine Mitmenschen,tue mich schwer mit schwierigen Zeitgenossen,habe Rachegedanken,bin egoistisch,nörgelerisch,rechthaberisch,also ganz das Gegenteil wie man sich so einen Christen vorstellt.Doch ich kann diese Dinge alle vor Gott bringen,sie bei ihm ablegen,ihn um Hilfe bitten und er vergibt mir meine Schuld,so kann auch ich vergeben,sogar mir selber.
Das hilft mir wieder in die richtige Spur zu kommen.
Ja,genau so treffen mich Krankheiten,Schicksalsschläge und meine Lebenspläne werden oft durcheinandergewirbelt.Gerade in diesen Situationen war ich Gott besonders nahe und habe Hilfe von ihm bekommen.Wie heißte es schön,Gott bürdet einem nur soviel auf,wie man tragen kann.
Doch christliche leben heißt auch achtsam leben.Gut auf mich auf zu passen und auf meine Umgebung.Im Einklang mit der ganzen Schöpfung leben.
"Du sollst deinen Nächsten lieben,wie dich selbst," heißt es in den 10 Geboten.Nur wenn ich mit mir im Reinen bin,habe ich auch ein offenes Ohr und ein sehendes Auge für die Bedürfnisse meines Mitmenschen.Das ist übrigens ein wichtiger Aspekt,den Fokus nicht allzu sehr auf mich ausrichten,sondern auf meinen Nächsten zu achten,meine Begabung zum Wohle derAllgemeinheit einsetzen.Ich arbeite daher sehr gerne in meiner Gemeinde mit,beim Gemeindenachmittag,beim Weltgebetstag und beim Verteilen der Gemeindebriefe.
Bei allem was wir tun,ist eines ganz wichtig,alles was wir tun ,tun wir nicht um Anerkennung und Lohn zu bekommen,sondern für Gott und Jesus unseren Bruder.
"Was ihr getan habt einem von diesem  meinem geringsten Brüdern,habt ihr mir getan."
Neues Testament ,Mt.25,40

Soviel zur Einführung.
Damit es nicht so trocken bleibt,habe ich im Anschluß 2 Posts veröffentlicht,die schon etwas älter und aus meinem anderen Blog sind.
In diesem Sinne bleibt behütet und Gottes Segen sei mit euch.

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