Grüß Gott

Meine Name ist Petra Kannchen,ich bin evangelisch und wohne in Hessen.
In diesem Blog geht es um das Thema Glauben und Kirche.
Aber nicht als staubtrockene Belehrungen sondern ganz praktisch und manchmal auch mit einem Augenzwinkern.


Montag, 31. Oktober 2016

Thema der Woche - Gedenktage


                                              

Heute ist der 31. Oktober.Na und, denken viele. Warum erwähnt sie das jetzt?Andere sagen vielleicht,ach ja es ist Halloween.
Ich sage,heute ist für die evangelischen Christen der Reformationstag .

Zur Erinnerung:
Am  31.Oktober 1517 hat Martin Luther die 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen. Hauptsächlich ging es ihm um den Ablasshandel ,mit dem der Petersdom in Rom finanziert werden sollte.Ablasshandel bedeutet,das die Sünden gegen Geld erlassen werden.Luther war der Ablasshandel ein Dorn im Auge,er wollte das sich die Menschen zurück auf das Evangelium besinnenWer näheres zu Martin Luther wissen möchte, kann es hier nach lesen.
Ab 1667 wurde der 31.Oktober, 150 Jahre nach der Reformation von Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen, als Gedenktag festgelegt.In den östlichenBundesländern, außer in  Berlin ist er ein Feiertag.In den alten Bundesländern leider nicht.Nächstes Jahr,wenn der 500. Jahrestag ansteht wird der 31.Oktober 2017 einmalig bundesweit ein freier Tag sein.

Ich finde es sehr traurig,das die kirchlichen Feiertage immer mehr ins Abseits gedrängt werden.
In den Geschäften sind jetzt schon Weihnachtsartikel in den Regalen. Der November ist aber eigentlich ein Gedenkmonat,in dem wir uns  an die vielen Menschen erinnern,die uns schon voraus gegangen sind und an die Opfer der Weltkriege.Leider ist das bei Vielen nicht mehr präsent.
Früher wurde erst nach dem Toten- bzw. Ewigkeitssontag für die Adventszeit geschmückt und die Weihnachtsartikel wurden in den Geschäften ausgestellt. Heute zu Tage regiert der Götze Mammon und bestimmt was wann in die Läden kommt.Die kirchlichen Feste sind zu Konsumfesten degradiert worden.Wer weiß denn noch,das Ostern die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert wird,Pfingsten das Fest des heiligen Geistes und die Geburtstag der Kirche und Weihnachten das zentrale Thema die Geburt Jesu ist.
Daher ist es unsere Aufgabe als Christen und Christinnen diesem Trend entgegen zu wirken.Wir müssen dafür Sorge tragen,das die kirchlichen Feiertage nicht in Vergessenheit geraten.
Ich versuche daher,ganz bewusst ,mich nachdem Kirchenjahr zu richten und die kirchlichen Feiertage
in meinen Alltag zu intregieren.Daher ist heute für mich Reformationstag und nicht Halloween.
Morgen ist dann Allerheiligen und am Mittwoch Allerseelen.Da wir eine ökumenische Familie sind,wird morgen eine Kerze für unseren lieben Verstorbenen angezündet und ein Blumengesteck steht vor ihren Bildern.Am Totensonntag bzw. den Tag davor werde ich das Grab meiner lieben Eltern besuchen und am Totensonntag selbst wird ein Gebet für alle im Gottesdienst gesprochen.
Ab dem  01. November beginnt für mich ein Monat der Stille,der Besinnung und des Gedenkens.Da mein Großer in diesem Monat Geburtstag hat und wir auch noch 2 Namenstagskinder haben wird natürlich auch gefeiert.Freud und Leid gehören schließlich zum Leben dazu.Halt alles zu seiner Zeit.

Abschließen möchte ich mit Versen aus Prediger 3 1 - 8:



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